Akrobatenkind – 16 Monate Sonnenkind


Akrobatenkind

16 Monate Sonnenkind

Wenige Wochen alt, lag sie so vor mir und es überkam mich ein tiefes Gefühl:

„Du wirst/bist bestimmt mal eine große Akrobatin“.

Was sehr lustig ist, wenn man bedenkt, dass sie die ersten 8 Monate (sehr genüsslich) ausschließlich auf dem Rücken lag und Bewegung sehr nebensächlich war.

Eine Akrobatin

Ich fand’s leicht albern und wusste auch nicht wie ich darauf kam? Weder wollte ich sie darauf beschränken noch etwas fokussieren/projizieren.

Ich hab mich sogar durchleuchtet und geschaut ob es da einen Teil gibt, der sich eine Akrobatin wünscht? Ich hab nichts gefunden.😅

16 Monate alt

Und jetzt kommt sie – seit einigen Monaten – echt auf die wildesten Ideen:

  • Sie macht Rückwärtssaltos.
  • Steht freihändig auf meinen Handflächen.
  • Springt 2368x vom Tisch und sonstigen Erhöhungen.
  • Hüpft auf Händen, Stühlen, Bäuchen und Podesten.
  • Tanzt, tanzt und tanzt…

Holla! Momentan genau ihr Ding.

SEIN

Ich habe nichts vorgegeben, bejubelt und keine „Adrenalinspielchen“ mit ihr gemacht. Denn ich möchte, dass sie das tut was SIE tun möchte.

Sich entdeckt. Bei sich SEIN kann.

Siehe auch: Freie Bewegungsentwicklung

Ja, auch wenn sie sehr achtsam, vorsichtig und in sich geruht ist… muss ich oft die Luft anhalten.

Ich wäge ab.

Wie schlimm könnte sie sich verletzen? Braucht sie diese Erfahrung?

Lasse sie machen.

Begleite


Ich bin echt gespannt was ihr noch so einfällt… 🙂


Welche Vorliebe/n hat dein Kind?

Hatte noch jemand so ein Gefüühl?





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“Wenn die Ziege schwimmen lernt”

Erwachsenen- & Kinderbuch

Es gab einmal eine Zeit, da gingen alle Tiere in die Schule. Die Lehrer unterrichteten alle Schüler in den Fächern: Schwimmen, Fliegen, Rennen und Klettern. Denn das war das Mindeste, was ein anständiges Tier können musste. Doch kein Schüler kam mit allen Aufgaben gleich gut zurecht. Darum übten die einen verbissen bis zum Umfallen, die anderen verzweifelten, und wieder andere wurden aufsässig. Als die Lehrer ihre vermeintlich unfähigen Schüler verließen, merkten die Tiere, wie schön es doch war, eben das zu tun, was ein jedes von ihnen mochte und am besten konnte. Das Buch zeigt sehr eindrucksvoll auf, dass wir alle unterschiedlich sind. Wir alle unterschiedliche Stärken und Interessen haben – und wir deshalb nicht alle das gleiche lernen wollen & können. Eigentlich ein Kinderbuch – wie ich finde aber auch bestens für Erwachsene geeignet.

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