Weihnachten – Fest der Liebe oder Fest der Hiebe? Weihnachten ohne Familie feiern…

Weihnachten ohne Familie feiern

Weihnachten ohne Familie feiern…

Weihnachten – Fest der Liebe oder Fest der Hiebe?

Aktualisiert am 24. November 2019

Weihnachten mit Familie – Wunsch vs. Realität

Heiligabend – ein wunderschön geschmückter Tannenbaum. Das Haus duftet nach Lebkuchen und Punsch, glückliche Kinder packen ihre Geschenke aus, Engel singen fröhlich „Stille Nacht, heilige Nacht“ und alle haben sich lieb.

Die ganze Familie sitzt friedlich beisammen und jeder gibt sein Bestes.

So oder so ähnlich stellt sich wohl so manch einer Weihnachten das Fest der Liebe vor. Friedlich soll es sein, ganz ohne Streit. Ein gemütliches Miteinander. Tage der Familie, Tage des Friedens.

Leider sieht die Realität bei vielen von uns ganz anders aus.

Zerrüttete Familien, Streit, Missgunst, Tränen, Neid, Menschen die sich anschweigen, falsche Erwartungshaltungen und (anerzogene) Zwänge. Über-Kochende Fässer mit gedeckelten Emotionen – ein ganzer Haufen voller Gefühle die nicht gelebt wurden/werden. Viele Menschen „feiern” Weihnachten genau so mit ihren Familien – weit entfernt von einem wertschätzenden Miteinander.

Familienzeit – Bitte lächeln…

„Es soll schön sein, bitte keinen Streit, alle sollen sich lieb haben.“ Wie realistisch ist diese Vorstellung? Eine künstliche Welt des Friedens für einen Tag / einen Abend zu erschaffen? Teppich hoch, Probleme drunter.

Wie kann an einem beliebigen Tag im Jahr – auf Knopfdruck – eine heile Welt entstehen, in der wir uns wirklich richtig wohl fühlen?

Auch wenn sich alle – und damit meine ich wirklich ALLE – vornehmen ihr Bestes zu geben (was für jeden einzelnen gerade möglich ist), und es tatsächlich “friedlich” abläuft – wie fühlen wir uns dann wirklich, tief in uns?

Wollen wir nicht ECHT zusammen SEIN?

Wertschätzend zusammen wachsen? Auch in brenzligen Situationen hinschauen – uns öffnen und ECHT sein? Muss es denn (immer) künstlich Friedlich sein? Ist es nicht viel wertvoller SEIN zu dürfen – den anderen SEIN zu lassen – sich gegenseitig zu sehen? Echt sprechen zu dürfen – sich ECHT zu begegnen?

Spiegel der eigenen Wunden

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass uns genau in diesen Tagen ein Spiegel vor die Nase gehalten wird.

„Guck hin, DA und DA hast du große Wunden. Hier und hier sind unverarbeitete Themen. Da steckt etwas fest das fließen möchte. Schau hin… fühl rein.“

Wir fallen bei diesen (unbewusst/bewussten) Konstellationen wieder in alte Muster, wenn wir dort noch offene Themen haben. Wir erleben Festgefahrenes, Unverarbeitetes aus unserer eigenen Kindheit*, vielleicht sogar der Kindheit unserer Eltern, deren Eltern und ihrer Vorfahren. Gefühle deckeln ist auf Dauer sehr anstrengend, anstrengender als hinzusehen.

Unsere Wunden wollen gesehen und geheilt werden.

Was aber wenn das Interesse, der Rahmen, die Möglichkeiten oder auch die Kraft fehlt… gemeinsam mit Familienmitgliedern Themen zu bereinigen?

Frieden im Kreise der Familie

Wir alle wünschen uns ein friedliches Miteinander. Wir alle möchten geliebt und anerkannt werden. Dabei sein – dazu gehören.

Jeder lebt und erlebt das Wort „Familie“ unterschiedlich. Die einen sind „gesegnet” mit einem Kreis des Vertrauens und Miteinander, die anderen haben gar keine Familie mehr. Manch einer hat den Kontakt bereits “eingestellt” und lebt Familie „nur“ noch mit der eigenen „kleinen Familie“ – wieder andere haben Freunde zu ihrer Seelen und Herzensfamilie gemacht.

Was aber bei allen Definitionen bleibt – Familie bedeutet Wurzeln zu schlagen.

Tief verankert – tief verwurzelt zu sein. Eine Verbindung bewusst/unbewusst eingehen, die schwer – oder sogar nie? – trennbar ist. Etwas, das mit Worten nicht ausreichend beschrieben werden kann – ein Gefühl, eine Verbindung.

Ein zuhause haben, oder oft auch nicht haben. Sich vielleicht irgendwann ein „neues Zuhause” / eine eigene Familie, und somit eine weitere Definition zu erschaffen. Und ich gehe noch weiter, sich vielleicht sogar irgendwann das eigene Zuhause sein – in sich ruhen, im eigenen Zuhause leben – sich Zuhause sein und wurzeln.

Weihnachten ohne Familie feiern? Aber es ist doch Familie…

Ja, und genau weil es Familie ist „zwingen“ oder überreden wir uns jedes Jahr aufs Neue. Setzen uns oder andere unter Druck… „Komm es ist Weihnachten”. Wir manövrieren uns in Situationen, vor denen wir uns sonst vielleicht schützen würden – was je nach Eskalationslevel sehr energieraubend und belastend werden kann. Vielleicht machen wir uns ganz klein und unauffällig, vielleicht ganz groß und laut um zu überleben. Wir begeben uns in eine Endlosschleife, warten auf Besserung im Außen. Befinden uns in einer Erwartungshaltung, dass irgendwann Ruhe & Frieden – oder zumindest ein einigermaßen respektvolles Miteinander – stattfinden wird. Wir warten… voller (unbewusster?) ErWartung.

„Weihnachten ohne die Familie feiern? Wie traurig.“

Ja, eigentlich ein nachvollziehbarer Gedanke, oder? Nur was habe ich davon, wenn ich mir die Feiertage selbst versaue? Ja richtig „selbst versaue“, denn ich selbst treffe die Entscheidung mit wem ich feiern möchte. Ich bin kein Opfer, ich kann Entscheiden – ich darf mich um mich kümmern.

Wenn ich mich am Ende wieder mit Person XY in den Haaren habe, die Stimmung mies ist, Tränen fließen oder es sogar völlig eskaliert – und sich das alles wie eine Endlosschleife gegen die Wand fährt… wie schade ist es dann noch eine Alternative zu finden? Mir Raum geben – MEIN Weihnachten ohne Familie feiern und es mit „gewählten Menschen” in und mit Freude verbringe.

„Hey, ich hab euch lieb – aber leider klappt es mit uns gerade nicht“.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich – so traurig das ist – an kein Weihnachten erinnern kann an dem es bei uns nicht eskaliert ist. Im Jahr 2017 habe ich die Heimfahrt sehr traurig und ausgelaugt angetreten, mit einem so vollen Kopf, dass ich wusste:

„So “feier” ich kein Weihnachten mehr – dann lieber Weihnachten ohne Familie“.

Die Erkenntnis, dass es für den Moment – oder auch länger – nicht funktioniert, hat sehr weh getan. Zu lange habe ich an diesem Wunsch festgehalten. Zu lange war ich im Verlangen nach Frieden im außen. Im Verlangen mit dabei zu sein. Im Verlangen im Kreise der Familie angenommen und geliebt zu sein. Gesehen zu werden – ein Teil zu sein, ein wertgeschätztes Mitglied.

Ich hab die Liebe im außen gesucht. Nicht auf mich geachtet. Mich so behandeln lassen… ja, ich dachte das ist eben so.

Ich war es mir nicht wert – Stopp zu sagen. Ich hatte wie jeder andere auch ein ganzes Jahr Zeit es mir wieder schön zu reden, Hoffnungen auf ein besseres Weihnachten mit Familie zu hegen. Hoffnung auf “mehr Frieden und Liebe”.

Ja zu mir – ich habe mich für mich entschieden…

Zukünftig mache ich mich frei(er) von der Erwartungshaltung gegenüber anderen. Ich mache mich frei, frei von diesem inneren Zwang „zu müssen“ und möchte nichts mehr tun, nur weil man es so macht – „nur“ weil es Familie ist.

Ich entscheide mich für mich! Denn ich möchte und werde wachsen… ich gehe weiter.

Ja, ich will gut zu mir sein – ich werde gut zu mir sein – ich bin gut zu mir. Denn ich bleibe bei mir und übernehme Verantwortung für mich und mein Leben – schaue dort hin wo es schmerzt.

Siehe auch: Eigenverantwortung – Du. Du. Die. Nicht ich. VIDEO

Vielleicht kommt irgendwann der Tag, an dem sich die Familie mit offenerem Herzen gegenüber sitzt. Zeiten in denen jeder für sich und seine Gefühle Verantwortung übernehmen möchte und ein Miteinander und ein gemeinsames Wachsen möglich ist. Bis dahin – und darüber hinaus – übernehme ich die Verantwortung für mich und mein Leben und lasse los.

Weihnachten ohne Familie feiern – ja wir leben unsere Werte

2017: Wo und wie wir unser nächstes Weihnachten feiern, welche Auswirkungen das auf sonstige Familienfeste haben wird, das weiß ich noch nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich sehr froh bin meine Energie zukünftig achtsamer zu nutzen. Bei mir und meinen Gefühlen bleibe – mich weiter entwickle. Mich auswickel.

Siehe auch: Entwickle > Ent – wickel dich… du zauberhaftes Wesen

Mut haben loszulassen. Für mich und meine Kinder.

Merke: Auch meine kleine Familie ist Familie. Meine zwei Töchter und ich. Zwei Menschen, mit denen ich mein Weihnachtsfest feiern möchte.

Ja, ich feier mein Weihnachten mit meiner Familie.💚



Nachtrag Weihnachten 2018 + 2019:

Bald steht das zweite “Weihnachten ohne Familie feiern” vor der Türe. In diesen zwei Jahren hat sich sehr viel getan. 2018 sind wir ins Ausland ausgewandert und ich feierte mit meinen Kindern das Weihnachtsfest im Wohnmobil. Dadurch hatte das Leben ganz natürlich unser Weihnachtsfest angepasst… nur wir drei. Für mein Fuchskind war das anfangs nicht so leicht, denn auch sie wollte so wie ich damals lieber mit der Familie feiern (obwohl es ihr damit nicht gut ging). Aus anfänglicher Abwehr und Traurigkeit über die „verlorene Tradition” sah auch sie immer mehr die Vorzüge.

Unser Weihnachten war sehr schön – sehr langsam und entschleunigt. Wir konnten bei uns sein und es uns so einrichten wie es für uns drei passt. Und wie friedlich war es? Auch bei uns dreien hat es “gemenschelt” – der Unterschied war der, dass wir ECHT miteinander waren und in Verbindung miteinander gegangen sind. Nicht weil Weihnachten war, sondern weil wir Interesse aneinander haben. Interesse in Beziehung zu sein. Und wir haben gewählt miteinander zu feiern.

Weihnachten 2019 und die Veränderung

Auch dieses Jahr (2019) werden wir (immer noch) im Ausland sein und unser Weihnachten im Wohnwagen verbringen. Wieder zu dritt! Ach nein, zu viert + unsere Katze Ming wird mit uns sein. Und ich freue mich schon darauf – mein Weihnachten mit meinen beiden Herzensmenschen / meinen Kindern verbringen zu dürfen.

Auch meine Sicht wird immer klarer. Ich weiß jetzt, dass diese familiäre Veränderung für mich sehr wichtig war. Einen Schritt zurück gehen – aus dem Karussell auszusteigen und Beobachter werden. Mal zu beobachten: „Was hat das alles mit mir zu tun? Wo und wie wirke ich mit?”.

Weihnachten ohne Familie feiern wird immer emotionsloser 

Einen Schritt Richtung Heilung. Einen Schritt Richtung Selbstliebe. Nicht die anderen verantwortlich machen für die Qualität der Beziehung, sondern bei mir bleiben. Für mich klar sehen – mich fühlen und schauen was da so in mir schlummert.

Meinen Raum kennenlernen. Was will ich und was will ich nicht? Was sind meine Werte? Kenne ich meine Werte – und wenn ja welche Werte lebe ich?

Es tut so gut meine Werte zu leben. Ich fühl mich so frei wie nie zuvor. Nicht frei weil irgendwelche äußerlichen Umstände gerade passen – nein, ich bin frei weil ich Verantwortung für mein Leben übernommen habe und ECHT Lebe. Immer öfter meinen Raum halte – klare Stopps kommuniziere.

Ich gebe mir selbst was ich brauche. Ich komme immer mehr bei mir an. Und “Weihnachten ohne Familie feiern” wird immer emotionsloser. Es darf so sein wie es gerade ist – es ist nicht mehr traurig oder schwer. Ich fühle mich deshalb nicht schlecht oder schuldig. Es darf einfach so sein, wie es gerade ist. Und auf der anderen Seite ist “Weihnachten ohne Familie feiern” gar nicht mehr so wichtig. Vielleicht bin ich sogar irgendwann so mit mir im reinen, dass – wenn es sich ergibt und sein soll – wieder ein Weihnachtsfest mit Familienmitgliedern geben wird. Ich kann mir vorstellen, dass ein Mensch der bei sich ist, in sich reinfühlt, klar kommunizieren kann, auf sich achtet, Eigenverantwortung lebt, seinen Raum hält und den anderen so sein lassen kann wie er gerade ist (und auch dessen Raum achtet) – solche Treffen ganz anders (er)lebt.


Und du?

Wie geht es dir in diesen Tagen?

Hältst auch du immer noch an Traditionen fest für andere?

Was und Wer ist Familie für dich? Wie ist deine Erwartungshaltung an die Weihnachtszeit?

Was erwartest du von deiner Familie?


Wie und mit wem möchtest DU dein nächstes Weihnachtsfest feiern? Du entscheidest!



Dir hat mein Beitrag gefallen, dich inspiriert – Dir auf deinem Weg weitergeholfen? Hier kannst du mich und meinen Blog unterstützen / das Gegebene ausgleichen:

Spendenlink

Ausgleich und Unterstützung


Buchempfehlung – Anzeige*

“Das Kind in dir muss Heimat finden”

Für mich eines der wichtigsten Bücher. Unsere Kindheit prägt uns – und unser inneres Kind möchte von uns geheilt und gesehen werden. Jeder Mensch sehnt sich danach, angenommen und geliebt zu werden. Im Idealfall entwickeln wir während unserer Kindheit das nötige Selbst- und Urvertrauen, das uns als Erwachsene durchs Leben trägt. Doch auch die erfahrenen Kränkungen prägen sich ein und bestimmen unbewusst unser gesamtes Beziehungsleben.

Arbeitsbuch “Das Kind in dir muss Heimat finden”:

Passend zum Thema “In mich rein fühlen… Was ist da in mir? Welche Themen möchten gesehen werden? Was möchte gelöst werden?

Empfehle ich euch das Buch “Der Emotionscode”:

Ich bin sehr dankbar, dass ich diese heilende Methode kenne und möchte sie mit dir teilen. Eine wundervolle “Selbsthilfemethode” die sich einfach integrieren lässt, tiefe Blockaden und feststeckende Themen findet und auflöst. Simpel anzuwenden – ohne viel Blablabla, egal ob zuhause oder unterwegs. Ja einen Magneten 🙂 einen einfachen Kühlschrankmagneten (ich nutze einen etwas größeren & stärkeren Magneten für die Magnettherapie*).Ich arbeite damit mit mir, der Füchsin und dem Sonnenkind und konnte schon so viele Blockaden aufspüren, auf dessen Ursache ich ganz alleine nicht gekommen wäre. Ein weiterer Schritt zur Eigenverantwortung – mich um mich und “meine” Emotionen kümmern. “Meine Emotionen” in Anführungszeichen, da man mit Hilfe des Emotionscodes auch Emotionen anderer aufspüren kann, die man übernommen hat bzw. für andere mitträgt. Mehr Infos findet ihr in den Rezensionen.

Buchempfehlungen für Erwachsene/Kinder


Weitere Beiträge:


*Affiliatelink/Anzeige

Folge mir auf Instagram und YouTube:

5 Kommentare bei „Weihnachten – Fest der Liebe oder Fest der Hiebe? Weihnachten ohne Familie feiern…“

  1. Erstmal habe ich mich sehr gefreut das du nun einen eigenen Blog hast 🙂 Verfolge dich schon seit längerem bei Instagram und bist eine Inspiration geworden 😀 😉 🙂

    Weihnachten feiern wir meistens zu dritt. Mein Mann, mein Sohn und ich. Wir gehen das sehr locker an. Ohne viel kitsch und Schnörkel. Alle sind herzlich Eingeladen vorbei zu kommen dürfen aber kein Staatsempfang erwarten 😀
    Generell ist unser ganzes nähere Familiäre Umfeld völlig in Ordnung.

  2. Hallo! Ein wirklich toller Text. Überhaupt nicht reißerisch, dafür aber ganz klar mit Happy End für euch im nächsten Jahr. Wir haben vor drei Jahren den “Absprung” geschafft. Wir fahren über Weihnachten weg. Nur mein Mann, meine Kinder und ich. Das erste Jahr gab es lange Gesichter bei dem Rest der Familie, aber mittlerweile wird das nicht mehr in Frage gestellt. Ich habe auch kein schlechtes Gewissen. Wir haben eben unsere eigene Weihnachtstradition begonnen. Leider ist mein Opa sehr krank. Vorraussichtlich wird er das nächste Weihnachten nicht mehr erleben. Dann ist meine Oma allein und das Gewissen wird sich melden. Nun verhält es sich aber ausgerechnet so, dass ich mit meiner Oma die größten weihnachtlichen Differenzen hatte. Keiner von uns war glücklich, wenn wir an diesem Tag beisammen waren. Ich bin gespannt, wie wir das lösen werden. Ich wünsche Dir einen tollen Start Deiner eigenen wunderschönen Weihnachtsgeschichte 2018.

  3. Toller Text, der zum Nachdenken anregt. Bei uns ist es zum Glück meist friedlich, aber leider kenne ich auch Familien, bei denen es ganz anders läuft.
    Hoffentlich könnt ihr das nächste Weihnachten ohne Stress genießen, ich wünsche es euch von ganzem Herzen!

  4. Melzer Katharina sagt: Antworten

    Glückwunsch zum neuen Block!!! Und dann zum Start mit so einem tollen Beitrag zu einem “heiklen” Thema…Hut ab. Ich bin seit kurzem stille Begleiterin Deines Instagram Accounts. Aber nach dem auch mein /unser Weihnachten dieses Jahr mal wieder einen traurigen Höhepunkt erreicht hat, wollte ich kurz meine Anerkennung zu Deinem Entschluss da lassen und Dir grössten Respekt dafür zollen. Viel öfter sollte man sich frei machen und mehr auf sein Herz und sein gesundes Grundgefühl hören und sich nicht am “So macht man das” orientieren.
    Auf das sich Dein Aufgewühlt-sein schnell legt und Du Dich wieder am Wesentlichen erfreuen kannst, nämlich Deinen Mädchen!
    Sei unbekannter Weise lieb gegrüßt
    Katharina

  5. Dankeschön, für diese Anregungen! Ein, trotz der Schwierigkeit dieser Thematik, sehr achtsamer Text! ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal alleine mit meinen beiden Kindern Weihnachten verbracht und es war so befreiend! Im Vorfeld haben mich viele gefragt, ob ich nicht traurig sei und mich nicht einsam fühlen würde… Die Vorstellungen meiner Familie und meine eigenen gehen so weit auseinander, dass es nicht möglich ist beisammen zu sein ohne, dass ich aufgewühlt und verletzt werde. In diesem Jahr wollte ich das nicht mehr und bin im Nachhinein so froh, diese Entscheidung durchgezogen zu haben! Ich wünsche dir noch schöne letzte Tage in diesem Jahr und freue mich auf die nächsten Posts! Liebe Grüße rabenmami <3

Schreibe einen Kommentar